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Die `!Große Laber`! (veraltete Schreibweise `!Große Laaber`!`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]) ist ein 87,5 km langer rechter (südwestlicher) `F33f`_`[Nebenfluss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nebenfluss]`_`f der `F33f`_`[Donau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Donau]`_`f in `F33f`_`[Bayern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bayern]`_`f (`F33f`_`[Deutschland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutschland]`_`f). In ihrem Verlauf überwindet sie einen Höhenunterschied von 170 Metern.

Die Große Laber ist ab der Einmündung des Lauterbachs westlich der Stadt `F33f`_`[Rottenburg an der Laaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rottenburg_an_der_Laaber]`_`f bis zur Teilung der Großen Laber und der `F33f`_`[Hartlaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hartlaber]`_`f bei `F33f`_`[Haidenkofen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Haidenkofen_(Sünching)]`_`f ein Gewässer zweiter Ordnung.`:cite-ref-gewzweiv-6-0[`F5bf`_`[6`#cite-note-gewzweiv-6]`_`f] Im weiteren Verlauf bis zur Mündung ist sie ein Gewässer erster `F33f`_`[Ordnung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ordnung_(Gewässer)]`_`f.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f]

>>Contents

• `F0af`_`[Name`#name]`_`f
• `F0af`_`[Verlauf`#verlauf]`_`f
• `F0af`_`[Einzugsgebiet`#einzugsgebiet]`_`f
• `F0af`_`[Zuflüsse (Auswahl)`#zufl-sse-auswahl]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Name

Die erste schriftliche Erwähnung war um das Jahr 790 in Form von `*secus fluenta … Lapara`*.

Der Name `*Laber`* rührt höchstwahrscheinlich von „labara“ her, was in der Sprache der mitteleuropäischen `F33f`_`[Kelten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kelten]`_`f so viel wie „die Schwatzende, Rauschende“ bedeutete.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f] `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f hält zudem noch eine andere Herleitung über `F33f`_`[indogermanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Urindogermanische_Sprache]`_`f `**lab-`* für „schlaff herabhängen“ (vgl. altirisch `*lobur`* für „schwach“) für möglich und sieht im Benennungsmotiv das sehr schwache Gefälle des Flusses.`:cite-ref-9[`F5bf`_`[9`#cite-note-9]`_`f] Eine weitere Herkunft des Namens könnte auch auf den `F33f`_`[bairischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bairische_Dialekte]`_`f Begriff „lap“ (träge, langsam, faul)`:cite-ref-10[`F5bf`_`[10`#cite-note-10]`_`f] zurückgehen, dies in Bezug auf die langsame Strömung des Gewässers. Es gibt zahlreiche weitere Flüsse mit dem Namensbestandteil Laber: z. B. `F33f`_`[Weiße Laber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weiße_Laber]`_`f, `F33f`_`[Schwarze Laber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwarze_Laber]`_`f, `F33f`_`[Kleine Laber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kleine_Laber]`_`f.

Für eben diese Flüsse herrschte lange Jahre Uneinigkeit über die Schreibweise `*L`!aa`!ber`* oder `*L`!a`!ber`*, bis sich Sprachwissenschaftler 2002 einigten, den Namen aufgrund des keltischen Ursprungswortes mit nur einem "a" zu schreiben. Die alte Schreibweise findet sich aber noch in Ortsnamen wie `F33f`_`[Laaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Laaber_(Rohr_in_Niederbayern)]`_`f oder `F33f`_`[Rottenburg an der Laaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rottenburg_an_der_Laaber]`_`f.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f]

>>Verlauf

Der `F33f`_`[Fluss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fluss]`_`f entspringt im Landkreis `F33f`_`[Kelheim`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landkreis_Kelheim]`_`f bei `F33f`_`[Volkenschwand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volkenschwand]`_`f im Hügelland der `F33f`_`[Hallertau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hallertau]`_`f. Von ihrer `F33f`_`[Quelle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quelle]`_`f an, die sich auf etwa 485 m ü. `F33f`_`[NN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Normalnull]`_`f befindet, fließt die `*Große Laber`* überwiegend in nordöstlicher Richtung. Nach wenigen Kilometern verlässt sie den Landkreis Kelheim und passiert im Landkreis Landshut unter anderem den Markt `F33f`_`[Pfeffenhausen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pfeffenhausen]`_`f und die Stadt `F33f`_`[Rottenburg an der Laaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rottenburg_an_der_Laaber]`_`f. Ab Rottenburg fließt die Große Laber fast exakt nach Norden, tritt erneut in den Landkreis Kelheim ein und durchläuft die Gemeindegebiete von `F33f`_`[Rohr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rohr_in_Niederbayern]`_`f, `F33f`_`[Herrngiersdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Herrngiersdorf]`_`f und `F33f`_`[Langquaid`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Langquaid]`_`f, wo sie nach Osten schwenkt. Nun verlässt der Fluss `F33f`_`[Niederbayern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Niederbayern]`_`f und passiert den `F33f`_`[Landkreis Regensburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landkreis_Regensburg]`_`f in der Oberpfalz über die Gemeindegebiete von `F33f`_`[Schierling`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schierling_(Oberpfalz)]`_`f, `F33f`_`[Pfakofen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pfakofen]`_`f, `F33f`_`[Aufhausen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aufhausen]`_`f, `F33f`_`[Sünching`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sünching]`_`f und `F33f`_`[Mötzing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mötzing]`_`f. Kurz vor Sünching, bei Haidenkofen, wird die Hartlaber ausgeleitet, welche einige Kilometer nach Mötzing, bei Schönach, wieder auf die Große Laber trifft. Kurz vor der Mündung in die Donau tritt der Fluss wieder nach Niederbayern in den `F33f`_`[Landkreis Straubing-Bogen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landkreis_Straubing-Bogen]`_`f ein. Bei `F33f`_`[Wallmühle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flugplatz_Straubing]`_`f nahe `F33f`_`[Atting`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Atting]`_`f fließt die `F33f`_`[Kleine Laber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kleine_Laber]`_`f zu. Die letzten rund drei Kilometer ihres Flusslaufs fließt die `*Große Laber`* parallel des Südufers der `F33f`_`[Donau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Donau]`_`f, in deren Südarm sie an der `F33f`_`[Staustufe Straubing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staustufe_Straubing]`_`f bei `F33f`_`[Straubing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Straubing]`_`f-`F33f`_`[Kagers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kagers]`_`f mündet.

Der Verlauf von Großer und Kleiner Laber wurde im Zuge des Donauausbaus auf den heutigen Verlauf geändert. Ursprünglich mündete die Große Laber weiter westlich bei `F33f`_`[Obermotzing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Obermotzing]`_`f in der heutigen Gemeinde `F33f`_`[Aholfing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aholfing]`_`f getrennt von der Kleinen Laber in die Donau (`:ehemalige-m-ndung-der-gro-en-laber`a⊙48.93040612.506353).

>>Einzugsgebiet

Das 875 km² große Einzugsgebiet der Großen Laber liegt im `F33f`_`[Unterbayerischen Hügelland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tertiärhügelland]`_`f zwischen der `F33f`_`[Isar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Isar]`_`f und der Donau und umfasst Teile der Hallertau im Westen und des `F33f`_`[Gäuboden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gäuboden]`_`f im Nordosten. Erst durch die donauabwärtige Verlegung der Mündung der Großen Laber wurde die Kleine Laber zum Nebenfluss der Großen Laber, wodurch sich deren Einzugsgebiet flächenmäßig nahezu verdoppelt hat.

>>>Zuflüsse (Auswahl)

Zuflüsse von der Quelle zur Mündung:

• Heisinger Bach (links)
• Koppenwaller Bach (links)
• Marktbach (rechts)
• Hornbacher Bach (links)
• Rennbach (links)
• Aumerer Bach (rechts)
• Ramersdorfer Graben (rechts)
• Lauterbach (links)
• Raschbach (links)
• Talbach (links)
• Rohrbach (links)
• Altbach (rechts)
• Helchenbachgraben (links)
• Sinsbuchgraben (links)
• Siegersbach (rechts)
• Starzenbach (links)
• Deggenbacher Bach (rechts)
• Oberbach (rechts)
• Einhauser Graben (links)
• Hochwiesenbach (rechts)
• Augraben (rechts)
• `F33f`_`[Hartlaber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hartlaber]`_`f (rechts)
• Saubründlgraben (rechts)
• `F33f`_`[Kleine Laber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kleine_Laber]`_`f (rechts)

>>Weblinks

Commons

: Große Laber

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Labertalprojekt – Wasserwirtschaftsamt Landshut

>>Einzelnachweise

`:cite-note-de-by-bv-1`!1.`! BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
`:cite-note-wsv2-2`!2.`! `*Bundeswasserstraße Donau, … , Umweltverträglichkeitsuntersuchung.`* (PDF; 11,7 MB) Planfeststellung .. `F33f`_`[Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wasser-_und_Schifffahrtsverwaltung_des_Bundes]`_`f, 1. August 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2015; abgerufen am 21. Februar 2015: „+314,77 (Unterpegel Straubing)“ `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ast-sued.gdws.wsv.de
`:cite-note-de-by-gv1548-3`!3.`! Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Naab bis Isar, Seite 48 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 2,8 MB)
`:cite-note-de-by-gkjb-d06175-4`!4.`! `*Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006`* Bayerisches Landesamt für Umwelt, S. 175, abgerufen am 4. Oktober 2017, Auf: bestellen.bayern.de (PDF, deutsch, 24,2 MB).
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f [1]
`:cite-note-gewzweiv-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-gewzweiv-6-0]`_`f Gewässer zweiter Ordnung. In: Allgemeines Ministerialblatt. Nr. 2, 2016, S. 152–167 (online [PDF]).
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f Verzeichnis der Gewässer erster Ordnung, Bayerisches Wassergesetz (BayWG) vom 25. Februar 2010, GVBl 2010, S. 66 (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 21. Januar 2015 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gesetze-bayern.de
`:cite-note-8`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: `*Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz.`* München 2006, Seite 148.
`:cite-note-9`!9.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-9]`_`f `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 293, „Laaber“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
`:cite-note-10`!10.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-10]`_`f `F33f`_`[Johann Jakob Egli`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Johann_Jakob_Egli]`_`f: `*Nomina geographica. Sprach- und Sacherklärung von 42000 geographischen Namen aller Erdräume.`* Friedrich Brandstetter, 2. Aufl. Leipzig 1893, S. 519 (zu Laber, Labara, Lebraha und Lapara)
`:cite-note-11`!11.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-11]`_`f [2]

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